Schutz ist besser als Behandlung der Symptome

Das Beste ist die Allergie erst gar nicht ins „Laufen“ zu bringen. Dies gelingt nur durch Vermeidung des Kontaktes mit dem Allergen, Desensibilisierung oder Impfung gegen das Allergen. Vermeidung gelingt leider nicht immer und die beiden letztgenannten Methoden sind meist sehr zeitaufwendig und kostenintensiv. Eine andere Alternative wäre die Einnahme von Immunsystemmodulatoren wie Astragalluswurzelpräparate (Lectranal), ebenfalls über einen längeren Zeitraum.

Alle anderen Präparate dienen nur dazu die Symptome zu behandeln, aber die Allergie läuft im „Hintergrund“ unvermindert weiter.

Nimmt der Allergiker zum Beispiel zur Behandlung seiner Symptome ein Antihistaminikum bedeutet dies, dass die Allergie unvermindert weiterläuft und allein daher schon eine Abgeschlagenheit entsteht. Zweitens wird der ganze Körper mit dem bei der Allergie entstehendem Histamin überschwemmt. Dieses ist zwar durch das Medikament an Allergiezielzellen blockiert aber nicht eliminiert. Histamin hat neben der zentralen Rolle bei der Entstehung der Allergie viele weitere Funktionen bei der Magensäureproduktion, bei der Steuerung des Schlaf - Wachrhythmus oder der Appetitkontrolle. Eine Histaminüberschwemmung des Körpers ist daher nicht wünschenswert. Drittens muss der Allergiker dann noch das Medikament selbst entgiften, ausscheiden und mit den möglichen Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Müdigkeit fertigwerden.